Die Verwendung eines Hochdruckreinigers findet immer mehr Anhänger. Auch im privaten Bereich benutzen viele Anwender zum Reinigen ihrer Terrassen, Zufahrtswege oder Gartenmöbel den mit Hochdruck arbeitenden effizienten Reiniger. Ebenso werden Dachrinnen heute meist mit dem Hochdruckreiniger von Schmutz befreit. Im gewerblichen Bereich werden die Geräte für die unterschiedlichsten Anwendungen eingesetzt.

Bei der Verwendung des praktischen Reinigers ergeben sich oft noch Fragen. Hier findet man die gängigsten Fragen und Antworten zum Hochdruckreiniger.

Wie häufig sollte ein Ölwechsel des Hochdruckreinigers durchgeführt werden?

Die im gewerblichen Bereich eingesetzten Maschinen nehmen nach der Inbetriebnahme und in der ersten Betriebsstunde mikroskopisch kleine Teilchen auf. Diese sammeln sich im Ölbad. Deshalb sollte der erste Ölwechsel bereits nach fünfzig Betriebsstunden vorgenommen werden. Dafür werden spezielle Ölprodukte benötigt, die meist beim Hersteller des Hochdruckreinigers erworben werden können.

Ein zusätzlicher Ölwechsel ist immer dann erforderlich, wenn das Öl seine Farbe wechselt und es statt der üblichen goldbraunen eine milchig scheinende Qualität aufweist. Auf wenn das Öl eine schwarze Farbe annimmt, sollte unbedingt ein Ölwechsel möglichst zeitnah vorgenommen werden.

Welche Reinigungsmittel können für den Hochdruckreiniger benutzt werden?

Alle Reinigungsmittel, die für einen Hochdruckreiniger verwendet werden, müssen einen pH-Wert zwischen sieben und neun aufweisen. Werden Mittel mit höheren oder niedrigeren pH-Werten verwendet, kann die Hochdruckpumpe beschädigt werden. Auch an den Spritzarmaturen können Schäden auftreten. Die verwendete Konsistenz des Reinigungsmittels ist ebenfalls von Bedeutung. Eine wässrige Konsistenz gewährleistet eine optimale Ansaugung durch den Reiniger.

Wie sollte der Reiniger im Winter gelagert werden?

Der Hochdruckreiniger sollte vor allem vor Kälte und Frost geschützt werden. Falls das Gerät nicht frostsicher aufbewahrt wird, kann das verbliebene Wasser im Ventilgehäuse gefrieren. Dabei besteht auch die Gefahr, dass der Pumpenkopf durch das gefrorene Wasser gesprengt wird. Eine trockene Lagerung des Hochdruckreinigers ist ebenfalls zu bevorzugen.

Wird ein Gerät, das mit einem Wasserkasten ausgerüstet ist verwendet, sollte dieser entleert und mit Frostschutzmittel gefüllt werden. Danach wird mit eingeschaltetem Motor so lange gespritzt, bis der Austritt des Frostschutzmittels aus der Lanze beobachtet wird. In einem Hochdruckreiniger, der nicht mit einem Wasserkasten ausgestattet ist, kann mittels eines kurzen Gartenschlauchs, der an den Wassereingang angeschlossen wird, das Frostschutzmittel in das System gesaugt werden.

Welche Fördermenge benötigt der Hochdruckreiniger?

Dies ist speziell von der zu reinigenden Fläche abhängig. Bei einem Hochdruckreiniger, der für Gartenarbeiten eingesetzt wird, genügt eine Fördermenge von 300 Litern pro Stunde. Lediglich bei größeren Flächen wird eine Fördermenge von 400 Litern pro Stunde empfohlen.

Wie groß sollte der maximale Druck sein?

Der richtige Druck stellt die beste Voraussetzung zum optimalen Reinigen dar. Bei starken Verschmutzungen empfiehlt es sich, den Strahl stark zu bündeln. Dadurch lassen sich die meisten Verschmutzungen sicher entfernen. Bei der Verwendung des Hochdruckreinigers im Haushalt genügt ein Druck zwischen 20 – 120 bar. Die ideale Motorleistung liegt dabei zwischen 1.000 – 1.800 Watt.

Werden alle Punkte beachtet, lässt sich der Hochdruckreiniger langfristig und vielseitig einsetzen. Die zuverlässigen Maschinen liefern ein ausgezeichnetes Arbeitsergebnis und reinigen die Flächen sorgfältig.